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- Strausberg -

 
 
- als Garnisonsstadt --
 
 
 
         
  Die Stadt Strausberg blickt 2014 auf eine 300-jährige Garnisonsgeschichte zurück.

Auf diesem Weg möchten wir Ihnen einige wichtige Etappen in der Entwicklung als Garnisonsstadt aufleben lassen.

Im Norden der Stadt - dem Areal des heutigen Bundeswehrgeländes bis inkl. des Flugplatzes kam es zu Beginn der 1930ger Jahre zur Errichtung einer Fliegerschule mit Lehrflugplatz.
Zum Ende des WK II war auf dem Flugplatz ein Jagdfliegergeschwader stationiert, welches im April 1945 die Flucht ergriff vor den aus Richtung der Seelower Höhen herannahenden Roten Armee.
Die Rote Armee besetzte auch den Flugplatz und richtete dort eine Fliegerbasis für Bombenflugzeuge ein..
Diese Flugplatznutzung reichte von 1945 bis 1952..

Im Jahre 1952 erfolgte ein Abzug der Roten Armee und die Übergabe des Flugplatzes an die noch junge DDR.
Hernach ging der Flugplatz und das Kasernengelände in den Bestand der Kasernierten Volkspolizei der DDR.
Diese baute das Kasernengelände aus und verlegte 1954 die Hauptverwaltung der KVP von Berlin nach Strausberg..

Gleichzeitig begann die KVP im Strausberger Süden ( Vorstadt) in einem Waldstück mit dem Bau der Kaserne "Eggerdorf".
In dieser Kaserne sollten die Sicherstellungseinheiten für die KVP-Hauptverwaltung wie Wachkommando, Flak-Kommando, Kfz-Kommando untergebracht werden..
Diese Baustelle war am 17. Juni 1953 ein Streikpunkt der Arbeiter. Deren Aufstand durch russische Panzer niedergeschlagen wurde.

1956 - zum 01. März formierte sich die Nationale Volksarmee der DDR.
Im Strausberger Norden formierte der Staat das Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR.
Damit wurde Strausberg die Hauptstadt der NVA und verfügte als einziger Ort außerhalb Berlins über ein Ministerium..

Im Strausberger Süden entstanden aus dem Kfz-Kommando - das Kfz-Regiment-2 der NVA und aus dem Wachkommando das Wachregiment-2 der NVA und aus dem Flak-Kommando ein Flak-Regiment der NVA.
Zusätzlich wurde 1957 ein Kommando der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung dort aufgestellt.

Auch Strausberg wurde trotz der starken NVA Präsenz von den Ereignisse des Jahres 1989 erfasst..
Die NVA richtete im Strausbeger "Klub am See" einen Konsultationspunkt Militärreform ein..
Für die Generalssiedlung "Fontanestrasse" wurden Sicherheitsmaßnahmen gelockert. Damit konnten Bürger auch dort entlang am Straussee wandern.

Am 02.10.1990 endete die Zeit für die NVA und mit 03.10.1990 übernahm die Bundeswehr das Zepter in den militärischen Liegenschaften der ehemaligen NVA..
Im Strausberger Norden gan es kein DDR-Ministerium mehr-- dafür ein Bundeswehrkommando Ost und eine Außenstelle des BmVg Bonn.
Ein Kommando 5. Luftwaffendivision der Bundeswehr wurde in der Kaserne Eggersdorf im Strausberger Süden aufgestellt.

1992 endete die Zeit des Bundeswehrkommando Ost und in die Liegenschaft zog eine zivile Wehrverwaltung ein, die WBV-VII.
Auch militärische Einrichtungen wie das Amt für Information und Kommunikaktion (AIK) verlegten aus den alten Bundesländern nach Strausberg-Nord.

Im Strausberger Süden ( Kaserne Eggerdorf) wurde die Barnim-Kaserne mit wechselnder Belegung betrieben.
Eine Logistik-Brigade zog dort ein..
Das Kommando der 5. Luftwaffendivision verlegte 1993 nach Berlin-Gatow.
Nach Auflösung des Logistik-Brigade folgte eine Zeit des Leerstandes- bis das IV.Bataillon des Luftwaffenausbildungsregiments aus Holzdorf dorthin verlegte..
Nachfolgend wieder Leerstand bis zur befristeten Teilnutzung durch das Kommando Heer.

Nun, im Jahr 2012 folgen wieder Strukturänderungen.
Im Strausberger Norden kommt eine Auflösung der WBV-VII und eine Zuversetzung des Heeresführungskommandos aus Koblenz.
Der Strausberger Süden steht nicht so gut da. Die Kontingente der Luftwaffenausbildung werden zum 31.08.2012 aufgelöst. Es gibt bisher nach dem Heer keinen Nachfolger.

Nachfolgend finden Sie Verlinkungen zu einigen ausgewählten Sachthemen:

   
 
  • Strausberg Übertragungsstelle-1 der Deutschen Post
  • Strausberg Übertragungsstelle 1/5 - der Bunker.
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